5. ZuKo-THINKTANK

09:30
10:45

Wirkung, die Entscheidungen verändert – Was muss sich durch Staatsmodernisierung tatsächlich verändern? (AT)

Zur Eröffnung wird ein kritischer Blick auf die Frage geworfen: Was heißt eigentlich Wirkungsorientierung? Wirkungsorientierung ist zu einem zentralen Begriff der aktuellen Modernisierungsdebatte geworden. Das ist ein wichtiger Fortschritt. Doch Wirkung darf nicht zu einem zusätzlichen Berichtssystem neben bestehenden Projekt- und Haushaltsstrukturen werden.

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11:15
12:30
2. Dezember
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Der blinde Fleck: Wer „besitzt“ die Leistung nach dem Projekt? (AT)

Viele Modernisierungsvorhaben werden als Projekte geplant: mit einem Anfang, einem Budget, Meilensteinen und einem formalen Abschluss. Öffentliche Leistungen benötigen jedoch einen dauerhaften Eigentümer, ein Betriebsbudget, Produktverantwortung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Dieser Think Tank untersucht den häufig schwierigsten Übergang: Wie wird aus einem erfolgreichen Projekt eine dauerhaft funktionierende öffentliche Leistung?

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13:30
14:45
2. Dezember
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Föderalismus ohne Verantwortungsflucht: Wie Bund, Länder und Kommunen gemeinsam produzieren statt nur gemeinsam beraten (AT)

Mit dem BMDS, dem IT-Planungsrat, der FITKO und den föderalen Digitalstrategien bestehen neue Voraussetzungen für eine verbindlichere Zusammenarbeit. Die entscheidende Frage lautet nun, ob daraus ein belastbares Produktionsmodell für öffentliche Leistungen entsteht. Der Think Tank betrachtet den Föderalismus nicht als abstrakte Staatsordnung, sondern als operative Lieferstruktur.

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15:00
16:15
2. Dezember
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Muss der Staat alles selbst machen? Neue Betreiber- und Geschäftsmodelle zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft (AT)

Ein handlungsfähiger Staat muss nicht jede Leistung selbst produzieren. Er muss aber gewährleisten, dass öffentliche Leistungen rechtmäßig, sicher, zugänglich und dauerhaft verfügbar sind. Der Think Tank prüft Modelle, die in der bisherigen Verwaltungsdigitalisierung nur selten systematisch diskutiert werden

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    16:45
    18:00

    Souveränität, die funktioniert: Wie der Staat mit den besten Anbietern arbeitet, ohne sich abhängig zu machen (AT)

    Digitale Souveränität wird häufig mit möglichst umfassender Eigenentwicklung, europäischen Sonderlösungen oder dem Ausschluss internationaler Technologieanbieter verbunden. Dies kann jedoch Innovation verlangsamen, Ressourcen binden und zu technisch schwächeren Parallelentwicklungen führen. Der abschließende Think Tank entwickelt ein anderes Verständnis: Souveränität ist nicht die Fähigkeit, alles selbst zu bauen. Souveränität ist die Fähigkeit, selbst zu entscheiden, zu kontrollieren und zu wechseln.

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    18:00
    20:00