THINKTANK IV - Belastungstest und Blueprint 2027
Souveränität, die funktioniert: Wie der Staat mit den besten Anbietern arbeitet, ohne sich abhängig zu machen
THINKTANK IV - Belastungstest und Blueprint 2027
Souveränität, die funktioniert: Wie der Staat mit den besten Anbietern arbeitet, ohne sich abhängig zu machen
Wie belastbar ist ein Betreiber- und Finanzierungsmodell, wenn sich seine Voraussetzungen ändern? Wenn Preise deutlich steigen, ein wichtiger Dienst ausfällt oder ein Anbieter nicht mehr zur Verfügung steht? Der abschließende Think Tank prüft digitale Souveränität an der Fähigkeit des Staates, auch unter solchen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Im Mittelpunkt steht nicht die pauschale Entscheidung zwischen Eigenentwicklung und Fremdbezug. Gefragt wird, welche Abhängigkeiten für eine bestimmte öffentliche Leistung vertretbar sind, welche Fähigkeiten und Kontrollmöglichkeiten der Staat selbst vorhalten muss und wie eine Alternative im Ernstfall tatsächlich funktionieren würde. Welche Daten, Schnittstellen, Kenntnisse und Ressourcen werden für einen Wechsel benötigt? Wie lange dürfte eine Umstellung dauern, und wer müsste sie finanzieren?
Zwei bis drei kontrastierende Denkanstöße eröffnen den Belastungstest. Anschließend prüfen die Teilnehmenden die im Tagesverlauf entwickelten Überlegungen zu Verantwortung, föderaler Zusammenarbeit und Betrieb anhand konkreter Störungsszenarien. Dabei werden Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Kontrolle gemeinsam betrachtet – auch dort, wo diese Ziele miteinander in Konflikt geraten.
Zum Abschluss werden tragfähige Schlussfolgerungen, verbleibende Gegensätze und nächste überprüfbare Schritte für 2027 festgehalten. So entsteht ein erster Handlungsrahmen für öffentliche Leistungen, die nicht nur unter günstigen Bedingungen funktionieren.