Auf Grundlage aktueller Entwicklungen im politischen Raum – insbesondere des Koalitionsvertrags 2025 – und in enger Anbindung an die Diskurse im ZuKo-THINKTANK analysiert die Studie fünf zentrale Untersuchungsbereiche:
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Akzeptanz und Verständnis
Die öffentliche Verwaltung zwischen Veränderungsbereitschaft und Vorbehalt: Wie wird KI grundsätzlich verstanden – als Chance oder Gefahr? Welche Einstellungen herrschen bei Mitarbeitenden und Bürger*innen, und welches Vertrauen besteht in automatisierte Prozesse? -
Infrastruktur und digitale Souveränität
Technologische Basis im Fokus: Welche Rechen-, Daten- und Cloud-Infrastrukturen sind erforderlich, um KI-gestützte Systeme sicher, leistungsfähig und skalierbar zu betreiben – und wie lässt sich digitale Souveränität gegenüber externen Anbietern wahren? -
Organisatorischer Wandel
Zwischen Fachlichkeit und Technik: Wie verändert KI die Aufgabenverteilung, das Rollenverständnis und die internen Prozesse der Verwaltung? Welche Qualifikationen und neuen Kooperationsformen braucht eine lernende Verwaltung? -
Anwendungen, Einsatzplanungen und Investitionen
Vom Prototyp zum Betrieb: Welche KI-Anwendungen sind bereits im Einsatz, welche Potenziale bestehen für weitere Einsatzfelder? Wie werden Investitionen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene strategisch geplant, gefördert und umgesetzt? -
Rechtliche, ethische und Governance-Aspekte
Verantwortung mit System: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. EU AI Act), ethischen Leitlinien und institutionellen Governance-Strukturen sind erforderlich, um Vertrauen, Kontrolle und Fairness in KI-Systemen zu gewährleisten?