Programm
Best-Practice-Dialog I. B3
Digital trifft User: Transformation, die ankommt
Setzen Sie mit Adoption, Change Agents, Personas und der Orange Veränderung erfolgreich um.
Tauchen Sie ein in die spannende Welt der digitalen Verwaltung in Niedersachsen! eAkte und eVorgangsbearbeitung sind Grundpfeiler des Handlungsplans zur Transformation von papiergebundenen zu elektronischen Verwaltungsprozessen. In unserem Vortrag stellen wir Ihnen das Schulungskonzept vor, das die Einführung der eAkte für 24.000 Mitarbeiter in der Landesverwaltung Niedersachsen flankiert. Wir zeigen Ihnen, wie ein ganzheitlicher Ansatz aus projektübergreifendem Change Management, Akzeptanzmanagement, Training und Vor-Ort-Unterstützung Hand in Hand geht. Erfahren Sie, wie Change Agents und Floorwalker den Erfolg im Dreiklang von Projekt, Führungskräften und Mitarbeitenden sichern. Und schließlich entdecken Sie die Möglichkeiten von Digital Adoption mit der "Orange", die nicht nur bei der Nutzung der eAkte im Arbeitsalltag Hilfe bietet, sondern auch darüber hinaus neue Chancen eröffnet. Begleiten Sie uns und lassen Sie sich inspirieren!
Best-Practice-Dialog I. B4
Die Standardisierungsagenda des IT-Planungsrats - oder wie wir Struktur und Transparenz in die föderale Standardisierungswelt bringen wollen
Die Standardisierungsagenda strukturiert die föderalen IT-Standards nach dem Lebenszyklus-Ansatz neu und hilft bei deren effizienter Steuerung.
In diesem Best-Practice-Dialog wollen wir besprechen, welchen Einflussgrößen die Standardisierungsagenda dabei ausgesetzt ist und welche Bedarfe Sie als Nutzende sehen.
Die FITKO vermittelt Ihnen einen Überblick über das Zusammenwirken der Standardisierungsagenda mit weiteren Disziplinen des IT-Planungsrats: Föderales IT-Architekturmanagement, Produktmanagement und Portfoliomanagement für die Schwerpunktthemen.
Zudem soll die nötige Transparenz durch den Zugang zu Detailinformationen geschaffen werden. Im Vortrag wollen wir mit Ihnen zu der Ausgestaltung einer zentralen Informationsplattform des IT-Planungsrats für föderale IT-Standards und Ihren konkreten Informationsbedarfen in den Dialog treten.
Best-Practice-Dialog I. B5
Digitalisierung & Nachhaltigkeit in der Stadt Wien – Wiener Gesundheitsverbund als Vorreiter
Die Bedeutung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit nimmt auch in öffentlichen Institutionen zu. Nachhaltigkeitsinnovationen durch digitale Transformation („Twin Transformation“) spielen dabei eine zentrale Rolle. So muss der Wiener Gesundheitsverbund den Nachhaltigkeits- und Innovationszielen der Stadt Wien gerecht werden, welche mitunter äußerst ambitioniert sind. Dazu werden unter anderem neue und umfangreiche Akzente im Bereich des nachhaltigen Krankenhausbaus in den nächsten Jahren gesetzt – der Gesundheitsverbund nimmt dabei eine Vorreiterrolle in der Stadt ein. Dabei kommen Kriterien zur Anwendung, die zum Teil über die aktuellen Normen hinausgehen, um auch den Anforderungen kommender Jahrzehnte gerecht zu werden. Digitalisierung und die Integration von digitalen Technologien sind dabei einer jener substanziellen Faktoren einer erfolgreichen Nachhaltigkeitstransformation.
Best-Practice-Dialog I. B6
Prozessautomatisierung mit der RPA-Lösung von UiPath in der öffentlichen Verwaltung: Erfahrungen aus zwei Perspektiven – Freie und Hansestadt Hamburg und Dataport
2021 haben sich die Freie und Hansestadt Hamburg und der IT-Dienstleister Dataport gemeinsam auf den Weg gemacht, die Hamburger Verwaltung mittels Robotic Process Automation (RPA) von repetitiven Aufgaben zu befreien. Zwei Jahre später sind bereits zahlreiche Prozesse mittels RPA automatisiert und die Pipeline für weitere Automatisierungen ist gut gefüllt. Neben einem Überblick über unsere bisherigen RPA-Aktivitäten mit Fokus auf Herausforderungen, geben wir im Rahmen des Vortrags auch einen Einblick in die Organisation unserer Zusammenarbeit (Arbeitsteilung, Prozesse, Übergabepunkte etc.) zwischen IT-Dienstleister und Stadt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Ansätzen zur Wiederverwendbarkeit von Bots und der Skalierung von RPA – auch über Bundeslandgrenzen hinweg. Zudem stellen die Referenten ihre weiteren Ideen und Pläne zur Nutzung von RPA in der Verwaltung vor. Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für die Umsetzung von RPA in der öffentlichen Verwaltung interessieren und von den Erfahrungen der Freien und Hansestadt Hamburg und Dataport profitieren möchten.
Zukunftsforum I.IV.2
Deutschland und digitale Identität(en): Kommt der Durchbruch mit der EU-Wallet oder früher?
Die Europäische Kommission führt mit der neuen eIDAS-Verordnung (eIDAS 2.0) die EU Digital Identity Wallet (EUDIW) ein: eine Infrastruktur für digitale „Brieftaschen“, die Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen auch grenzüberschreitend nutzen können.
Deutschland bringt sich über das Projekt Digitale Identitäten intensiv in den eIDAS-Prozess ein. Aufsetzend auf dem sicheren und bewährten eID-System werden in dem Kooperationsprojekt mehrerer Ministerien die Komponenten der eID-Infrastruktur weiterentwickelt – insbesondere im Hinblick auf ihre Skalierbarkeit mit dem Ziel, eine ständige hohe Verfügbarkeit der Infrastruktur zu erreichen. Angestrebt wird eine breite Akzeptanz für eine sichere und datenschutzkonforme und datensparsame Ident-Lösung auf Basis des Online-Ausweises, die von Behörden und Unternehmen genutzt wird, in den EU-Mitgliedstaaten nutzbar ist und mit anderen europäischen Lösungen kompatibel ist.
In Vorbereitung auf eIDAS 2.0 werden in dem europäischen Konsortium „PilOTs for EuropeaN digiTal Identity wALlet (POTENTIAL) sechs Anwendungsfälle für die Erprobung einer EUDIW im grenzübergreifenden Alltag entworfen und getestet, zum Beispiel für digitale Behördengänge, für die Kontoeröffnung oder für die Ausleihe eines Mietwagens. Parallel wird ein Architekturprozess für den Prototypen einer nationalen eIDAS 2.0-konformen Referenz-Wallet aufgesetzt; hierzu läuft von Juni bis November 2023 ein Konsultationsprozess auf der Gitlab-Instanz von Open CoDE. Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft werden einbezogen und gestalten die Weiterentwicklung des deutschen eID-Systems mit.
In dem Zukunftsforum wollen wir diese Vorhaben des Projekts Digitale Identitäten aus staatlicher und privatwirtschaftlicher Perspektive erörtern. Auch die Hürden und Risiken der Vorhaben werden dabei in den Blick genommen.
ZuKo Main Stage I.V - Das besondere Gespräch am Abend
Moderner Staat und Demokratie: Eine Debatte über Reformfähigkeit und die Aufgabenverteilung sowie Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen
Der Föderalismus ist das starke "Organisationsmodell" Deutschlands. Seine Stärke sind die Stärken der vielen Regionen mit ihren regionalen Zentren für diverse Wirtschaftsbranchen wie Finanzen, Häfen, Mode, Kultur etc. und nicht zuletzt daraus resultierend die vielen regionalen "hidden champions", die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Was also nach dem zweiten Weltkrieg durchaus mit dem Ziel einer Schwächung der "Zentrale" von den Westalliierten als Voraussetzung für den staatlichen Neubeginn in Westdeutschland als zentraler Baustein der demokratischen Ordnung ausdrücklich aufgezwungen wurde, hat sich als Glücksfall der Geschichte erwiesen. Zusammen mit dem Subsidiaritätsprinzip, wonach nur, wenn die kleinere staatliche Ebene (die Kommune, das Land) eine Aufgabe nicht mehr bewältigen kann, die übergeordnete (der Bund) hilft, ist der Föderalismus auch ein Garant für die "bürgernahe" Politik und Verwaltung. Aber jedes Organisationsmodell muss auf Veränderungen im Markt, der Gesellschaft oder durch neue Technologien reagieren und an seiner Optimierung arbeiten, damit es wettbewerbsfähig bleibt. Nicht zuletzt die vielen Krisen der vergangenen Jahre oder das schleppende Tempo der Digitalisierung lassen daher die Rufe nach notwendigen Staats- und Föderalismusreformen zuletzt wieder häufiger und lauter erschallen. Das Plenum am Abend greift diese Rufe auf und widmet sich dem Thema aus der Sicht von Praktikerinnen und Praktikern wie folgt:
- Was sind derzeit die Stärken und Schwächen im System? Was lässt sich aus den Schwächen für Reformen ableiten?
- Wie könnte die Zusammenarbeit im Föderalismus auch ohne große Reformen verbessert werden?
- Was sind ggf. mittel- und langfristige Reformnotwendigkeiten und wer müsste sie anstoßen? Wird der "Föderalismusdialog im Koalitionsvertrag der Ampel" schon gelebt und ist er der richtige Impuls?
Zukunftswerkstatt II.III.6
Bürger:innenbeteiligung neu denken - die Kokreative Kommune
Kommunen spielen bei der Bewältigung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen eine besondere Rolle, denn in Kommunen spielt sich das Leben der Bürger:innen ab. Notwendige Vorhaben müssen nicht nur bei diesen Menschen ankommen, sondern von ihnen akzeptiert und aktiv unterstützt werden. Dafür braucht es gute Beteiligung.
Eine gute Beteiligung zeichnet sich dadurch aus, dass tatsächlich mit allen gemeinsam an konkreten umsetzbaren Lösungen zu gesellschaftlichen Fragestellungen gearbeitet wird und diese aktiv miteinander umgesetzt werden. Diese Form wird kokreative Beteiligung genannt oder einfach Kokreation.
Kokreation liefert einen neuen Ansatz der Bürger:innenbeteiligung, der vor allem für Kommunen neue Türen öffnet, um nachhaltige Zukunftsstrukturen zu formen. Das zu organisieren und zu unterstützen, ist die Aufgabe von Kommunen und gelingt mit Mut, Engagement und der Freude am Gestalten eines guten Lebens vor Ort. Und mit den Fähigkeiten eine gute Beteiligung zu organisieren! Und wie das geht, darüber sprechen wir.
Best-Practice-Dialog II. E6
Die Perspektive jedes einzelnen Verwaltungsmitarbeitenden zählt: Mit Human-Centered-Process-Design die Arbeitgeberattraktivität und Verwaltungseffizienz steigern
Es reicht nicht aus, für 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger Verwaltungsleistungen zu digitalisieren, wenn die 5 Millionen Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung in Deutschland nicht in die Gestaltung genau dieser Leistungen miteinbezogen werden. Eine nachhaltige Verwaltungsdigitalisierung braucht die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger deshalb genauso sehr wie die ihrer Beschäftigten.
Wie die konsequente Ausrichtung der Behördenprozesse entlang der Bedürfnisse aller Mitarbeitenden gelingt und dabei die Effizienz und Arbeitgeberattraktivität der öffentlichen Verwaltung gesteigert werden kann, diskutiert Darius Selke (Sopra Steria) gemeinsam mit der norwegischen Service-Design-Expertin Angelica Braccia (EGGS Design), dem Mitglied der Projektgruppe E-Akte im BVA Christian Pütz, und der Service-Designerin Maria Formisano (DRV Bund).
ZUKO Main Stage Plenum am Abend II
1. Public Leadership Award: Das Finale & Sieger*innenehrung
Wer hat das beste Projekt oder Konzept für herausragende Fortschrittskulturen in der Öffentlichen Verwaltung? Entscheiden Sie mit!
Der Public Leadership Award wird erstmalig im Rahmen des 9. Zukunftskongress Staat & Verwaltung unter der Schirmherrschaft des BMI in Zusammenarbeit mit Kienbaum und Wegweiser verliehen werden. Der Award wird herausragende Fortschrittskulturen in der Öffentlichen Verwaltung prämieren und damit weithin sichtbar machen, als Anerkennung und Anreiz für andere.
Mit dem Ziel, Fortschritt zu fördern, Anreize zu schaffen und Personen, Teams und Abteilungen, die Fortschritt bereits jetzt leben, zu ermutigen, gibt es Auszeichnungen in fünf Kategorien der öffentlichen Verwaltung: Bund, Länder, Kommunen, Justiz und Sozialversicherungen. Die Jury aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat die Shortlist gewählt, die sich am Abend dem Voting der Teilnehmer*innen des Zukunftskongress stellt. Voten Sie mit und bestimmen Sie, wer den 1. Public Leadership Award bekommen soll.
Zukunftsforum III.I.2
Souveräne Cloud – quo vadis
Souveräne Cloudangebote werden langsam, aber sicher konkret. In den nächsten Monaten und Jahren werden zunehmend Angebote von nationalen wie globalen Hyperscalern nutzbar werden, auch die souveränen Cloudangebote der ÖV werden konkreter. Worin unterscheiden sich die Angebote? Welche Fragen scheinen gelöst und welche sind noch offen? Wo muss das Angebot und Betriebsmodell auf Anbieterseite noch geschärft und entwickelt werden, wo müssen die Verwaltung und ihre IT-Dienstleister noch Hausaufgaben machen? Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick aus verschiedenen Perspektiven.
Best-Practice-Dialog III. C1
WSP.NRW ALS TEMPOMACHER TRANSFORMIERT GRÜNDUNGSPROZESS: Verwaltungsprozesse für Gründer:innen schnell, digital und nutzenorientiert gestalten
Ziel und praktischer Nutzen des OZG-Gründungsprojekts des Wirtschafts-Service-Portal.NRW (WSP.NRW) ist die Neugestaltung der Verwaltungsprozesse für Gründer:innen. Mit solch integrierter Verwaltungsleistung „Gründung“ transformiert das WSP.NRW den Gründungsprozess konsequent hin zu einer No-Stop-Agency: kundenorientiert, transparent und schnell. Diese Transformation löst den bisher komplexen und langwierigen Gründungsprozess ab. Expert:innen dieser Gesprächsrunde erklären und diskutieren, inwieweit hierbei alle Potenziale im Sinne einer Ende-zu-Ende-Digitalisierung gehoben werden können. Praxisnahe Lösungsvorschläge wie beispielsweise das Portal Gründer:innen in NRW zeigen, wie eine Unternehmensgründung bzw. einen Start in die Selbständigkeit ab dem Jahre 2025 innerhalb von bis zu zehn Tagen ermöglicht. Dreh- und Angelpunkt ist bei diesem Projekt das WSP.NRW als zentrales und digitales Tor für Gründer:innen, welches entsprechend des EfA-Prinzips die Mitnutzung perspektivisch auch in ganz Deutschland ermöglicht. Dies ist ein essenzieller Schritt in Richtung unserer Vision: Wir wollen den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken, Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung setzen und neue Standards etablieren – und das über die Digitalisierung des Front-Ends hinaus. Mit dem Gründungsprojekt pilotieren wir die Umsetzung von Once-Only sowie Ende-zu-Ende und setzen damit Trends für die nächste Generation der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland.
III. ZuKo Breaking News
Vorstellung der Ergebnisse des diesjährigen KI-Hackathons
In den letzten beiden Veranstaltungstagen haben die Entwickler:innen an dem von Ihnen ausgewählten Anwendungsfall des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gearbeitet. Das Ergebnis ist ein virtueller Assistent zur formlosen Beantragung von Sozialleistungen. In diesem Slot präsentiert das Team die Ergebnisse durch eine Demonstration und gibt Einblicke in das Vorgehen.
Zukunftsforum III.II.1
Digitalisierung in Deutschland: Innovation braucht eine Reiseleitung
Wo bleiben die großen Erfolge, welche die Digitalisierung des Staates so dringend benötigt? Schadet das Narrativ der „großen Erfolge“ vielleicht sogar, weil Digitalisierung immer Stückwerk ist? Klar ist: trotz immenser Investments und vereinzelter Teilsiege verpufft Digitalisierung in der Breite nach wie vor im gefühlten Nichts.
Das Vorhandensein eines Innovation Labs oder einer Innovationseinheit ist dabei leider kein Erfolgsgarant für Organisationen. Woran also fehlt es? Das Zusammenspiel ist der Schlüssel: es braucht ein Operating Model für Innovation, welches Räume definiert, um mutige Entscheidungen zu treffen, und die Struktur gibt, diese Entscheidungen auch umzusetzen.
Was muss die öffentliche Verwaltung beachten, wenn sie digitale Erfolge feiern will?
Zukunftsforum III.II.4
Selbst-Souveräne Identitäten: Die Zukunft der Identitätsverwaltung bei Behörden
Der Einsatz von Selbst-Souveränen Identitäten (SSI) kann Behördenprozesse deutlich effektivieren. Die Basis hierfür legt das Konzept von SSI, das auch durch Privacy-Enhancing Technologies (PET) den Umgang mit Identitäten neu definiert. Mit SSI wird den Bürgern die Kontrolle über ihre digitalen Identitäten und persönlichen Daten ermöglicht, während Behörden von erhöhter Sicherheit, Datenschutz und Effizienz profitieren.
Wie der Einsatz von Selbst-Souveränen Identitäten in Behördenprozessen gelingt und dabei die Effizienz der öffentlichen Verwaltung gesteigert werden kann, diskutiert Thomas Walsch (Sopra Steria) gemeinsam mit dem Managing Director von Public Deutschland Nils Hoffmann und den Sopra Steria Fachexperten Daniel Träder und Joachim Gretenkord.
ZUKO Main Stage III.III Plenum am Nachmittag (Abschluss)
Ausblick 2024: Wie arbeiten wir besser in Bund, Ländern und Kommunen zusammen und beschleunigen die Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung?
Nach 3 arbeitsreichen Tagen fassen wir kurz und prägnant Erkenntnisse und Ergebnisse des 9. Zukunftskongresses Staat & Verwaltung zusammen. Insbesondere stellen wir das Ergebnis unseres KI-Hackathons vor und wir präsentieren Gedanken und Lösungsansätze der Verwaltung der Zukunft von jungen Verwaltungsmitarbeitenden des Barcamp U30. Diese Ergebnisse diskutieren wir im Anschluss mit Expertinnen und Experten.
Plenum - Diskussion der Ergebnisse des Zukunftspanel-Spezial
Nach der Wahl ist vor den großen Reformen? Aufgaben für einen zukunftsfähigen Staat
Der Bruch der Ampelkoalition und die daraus resultierenden vorgezogenen Bundestagswahlen haben deutlich gemacht, dass das Vertrauen großer Teile der Bevölkerung in die Politik – insbesondere aber in die Handlungs- und Leistungsfähigkeit des Staats – gesunken ist. Bereits während des kurzen, aber intensiven Wahlkampf wurden viele politische Themen und Herausforderungen auf die Agenda gesetzt. Ein Bereich, der trotz seiner hohen Relevanz in der öffentlichen Debatte zu kurz kam, war die Staatsmodernisierung und Digitalisierung. Erst mit den Koalitionsverhandlungen erhält dieses zentrale Thema mehr Aufmerksamkeit und spiegelt sich nun entsprechend in den Arbeitsgruppen der beteiligten Parteien für die Koalitionsverhandlungen wider.
Nun liegt es an der neuen Regierung die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um entscheidende Reformen auf den Weg zu bringen und das Vertrauen der Bürger:innen zurückzugewinnen. Doch welche Impulse sind jetzt erforderlich – und vor allem, wie sollten sie umgesetzt werden?
Vor dem Hintergrund der vorgezogenen Bundestagswahlen hat Wegweiser gemeinsam mit Hertie School Centre for Digital Governance das Zukunftspanel-Spezial durchgeführt - eine deutschlandweite Befragung sowohl von Vertreter*innen der Verwaltung sowie aus der Wirtschaft und der Wissenschaft.
Die Studie beleuchtet unter anderem:
die Einschätzung der Parteiprogramme in Bezug auf Themensetzung und Umsetzungskompetenz mit Blick auf Staatsmodernisierung und Digitalisierung
die Bewertung aktueller Reformvorschläge nach Relevanz und Dringlichkeit,
die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung,
den Einsatz von Schlüsseltechnologien zur Modernisierung des Staates.
Die Ergebnisse der Umfrage ermöglichen es zentrale verwaltungspolitische sowie staatliche Impulse für die kommende Regierung abzuleiten, die dabei helfen die oben genannten Fragestellungen zu beantworten.
Eröffnungsplenum I.1
Souverän durch die Zeitenwenden: Wege zwischen Abhängigkeit und Autonomie
Die digitale Welt ist geopolitisches Spannungsfeld. Europa muss digitale Souveränität sichern – ohne sich von globalen Innovationen abzukoppeln.
Im Fokus stehen resiliente Cloud-Infrastrukturen, offene Standards und Open Source als Grundlage eines souveränen „Deutschland-Stacks“. Ziel ist strategische Resilienz statt Abschottung, und faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Raum.
Föderierte Clouds, Edge Computing und Open-Source-Technologien bieten Alternativen zu Plattformmonopolen. Dabei geht es um die Balance zwischen Unabhängigkeit und internationaler Zusammenarbeit.
Diskussionspunkte:
Wie lassen sich digitale Abhängigkeiten reduzieren?
Welche Rolle spielt das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)?
Können auch internationale Anbieter souveräne Lösungen bieten?
Eröffnungsplenum I.2
Lagebild Cybersicherheit: Digitale Bedrohungslagen in Deutschland
Cybervorfälle betreffen zunehmend zentrale Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Datendiebstahl und Erpressungssoftware sind keine Einzelfälle mehr, sondern Teil einer sich wandelnden Gefährdungslage. In diesem Forum wird aufgezeigt, welche Akteure und Angriffsmuster heute besonders relevant sind – und wie Prävention, Detektion und Reaktion strukturell verbessert werden können.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle souveräner Cloud-Infrastrukturen für eine belastbare IT-Sicherheitsarchitektur. Gefragt sind technische Lösungen, die nicht nur Schutz bieten, sondern auch Kontrolle über Daten und Systeme sichern. Im Fokus stehen außerdem rechtliche Rahmenbedingungen, der Aufbau öffentlicher Schutzkapazitäten und neue Kooperationsmodelle zwischen Verwaltung, Forschung und Industrie.
Diskutiert wird unter anderem:
Welche Bedrohungslagen prägen das aktuelle Cybersicherheitsbild?
Wie tragen souveräne Cloud-Architekturen zur Risikominimierung bei?
Was brauchen öffentliche Einrichtungen und Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur, um wirksam geschützt zu sein?
Eröffnungsplenum I.3
Im besonderen Blickwinkel der neuen Legislatur: Staatsmodernisierung und Digitalisierung
Die neue Legislatur bringt einen Paradigmenwechsel: Mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung wird erstmals ein klarer politischer Auftrag zur Verwaltungsmodernisierung formuliert. Der Koalitionsvertrag verspricht weniger Bürokratie, digitale Souveränität und eine leistungsfähige, bürgernahe Verwaltung.
Im Impuls skizziert unser Keynote Speaker seine persönliche Erwartung: Er fordert mutige Strukturreformen, klare Prioritäten und echten Umsetzungswillen. Nur wenn der Kulturwandel in Behörden gelingt, digitale Infrastruktur gestärkt und Verwaltung konsequent entlastet wird, kann der Staat wieder handlungsfähig und zukunftsfest werden. Der Impuls ist ein Plädoyer für Tempo, Verbindlichkeit – und den politischen Mut, gewohnte Pfade zu verlassen.
Blickwinkel I.3.1
OpenSource als Werkzeug für Unabhängigkeit
Open Source ist im öffentlichen Sektor längst kein Nischenthema mehr – und gewinnt angesichts geopolitischer Spannungen, digitaler Abhängigkeiten und regulatorischer Anforderungen weiter an Relevanz. Der Zugriff auf offen einsehbaren Quellcode, transparente Entwicklungsprozesse und die Möglichkeit zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung versprechen eine tragfähige Grundlage für souveräne digitale Infrastrukturen.
Doch wie unabhängig macht Open Source tatsächlich? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Open Source-Komponenten sicher, nachhaltig und rechtskonform betrieben werden können – insbesondere in kritischen Bereichen wie der öffentlichen IT? Und wie gelingt die Balance zwischen Eigenverantwortung und externem Support?
Diese Session beleuchtet Open Source aus verschiedenen Perspektiven: Verwaltung, Anbieter, Community. Im Fokus stehen dabei strategische, technische und organisatorische Fragen rund um Souveränität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.
Diskutiert werden u. a. folgende Fragen:
Welche Rolle spielt Open Source für digitale Souveränität – und wo liegen die Grenzen?
Wie kann der öffentliche Sektor Open-Source-Lösungen strategisch auf- und ausbauen?
Welche Herausforderungen entstehen bei Wartung, Sicherheit und langfristigem Betrieb?
Welche rechtlichen und lizenzrechtlichen Aspekte müssen berücksichtigt werden?
Wie gelingt es, durch Open Source innovationsfähig zu bleiben – ohne neue Abhängigkeiten?
Open Source ist kein Allheilmittel – aber ein möglicher Schlüssel für mehr Unabhängigkeit in einer zunehmend konzentrierten digitalen Welt.
Blickwinkel I.3.2
Ein Blick ins Kleingedruckte: Auftragsdatenverarbeitung in souveränen Clouds
Cloud-Lösungen gelten als zentraler Baustein digitaler Souveränität – doch der operative und rechtliche Alltag beginnt dort, wo die Verträge unterschrieben werden. Wer souveräne Cloud-Dienste nutzen will, muss verstehen, was in der Auftragsverarbeitung geregelt werden muss – und wo kritische Fallstricke lauern.
Diese Session beleuchtet die Anforderungen an datenschutzkonforme Vertragsgestaltung nach Art. 28 DSGVO und diskutiert, wie hoheitliche Datenverarbeitung rechtssicher ausgelagert werden kann – ohne Kontrollverlust oder Abhängigkeiten.
Behandelt werden u. a. folgende Themen:
Welche Mindestanforderungen gelten für Auftragsverarbeitungsverträge in souveränen Clouds?
Wie lässt sich die Datenhoheit durch technische und vertragliche Vorkehrungen sichern?
Was bedeutet echte „Souveränität“ im Verhältnis zwischen Auftraggeber und Cloud-Anbieter?
Die Session richtet sich an Fachverantwortliche, die Cloud-Nutzung nicht nur technisch, sondern auch rechtlich und strategisch sicher gestalten wollen.
Blickwinkel I.4.1
Anforderungen an souveräne Cloud Umgebungen unter verschiedenen Blickwinkeln
Was macht eine Cloud souverän – und für wen? Die Anforderungen an souveräne Cloud-Umgebungen unterscheiden sich je nach Perspektive: Verwaltung, IT-Betrieb, Datenschutzaufsicht und Anbieter verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte, wenn es um Sicherheit, Transparenz, Datenhoheit und Rechtskonformität geht.
In dieser Session werden technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen aus verschiedenen Rollen beleuchtet. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für tragfähige, souveräne Cloud-Lösungen zu schaffen – mit Blick auf Architektur, Betriebsmodelle, Auditierbarkeit, Zugriffskontrollen und Vertrauenswürdigkeit.
Zur Diskussion stehen u. a.:
Welche Kriterien definieren eine souveräne Cloud aus Sicht der Verwaltung und von Anwendern aus der Kritischen Infrastruktur?
Welche Anforderungen stellt der Datenschutz an Infrastruktur und Betrieb?
Wie können Anbieter und Nutzer langfristige Souveränität absichern?
Blickwinkel I.4.2
Demo Session: Souveräne GPUs und Edge Computing - Autonomie vor Ort
Neben klassischen Cloud-Komponenten gewinnen souveräne GPUs und Roving Edge Devices zunehmend an Bedeutung – sei es bei sicherheitsrelevanten Behörden oder in industriellen Use Cases, wenn keine Möglichkeit zur Verbindung in ein Rechenzentrum besteht. Bevor wir in konkrete Anwendungen eintauchen, werfen wir zunächst einen Blick auf die technologischen Grundlagen und Möglichkeiten, die bereits heute verfügbar sind.
Abschlussplenum I.5
Welt im Wandel - Wie sicher & souverän können Clouds sein?
Im Abschlussplenum werden die Erkenntnisse des Tages gebündelt: Welche Anforderungen müssen souveräne Clouds heute erfüllen? Was haben Praxisbeispiele, rechtliche Perspektiven und technische Einblicke gezeigt? Und welche offenen Fragen bleiben bestehen?
Im Spiegel globaler Spannungen, wachsender Cyberrisiken und neuer Regulierungsvorhaben diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung:
Wie gelingt der Aufbau vertrauenswürdiger Cloud-Infrastrukturen in einer vernetzten Welt?
Wo liegen Chancen – und wo Grenzen – europäischer oder nationaler Cloud-Modelle?
Was bedeutet „digitale Souveränität“ konkret für die Umsetzung in Verwaltung, Öffentlicher IT und Kritischer Infrastruktur?
Das Plenum lädt zum Rückblick, zur kritischen Reflexion und zur gemeinsamen Standortbestimmung ein – mit Blick nach vorn: Wie kann Europas digitaler Weg zugleich sicher, offen und souverän gestaltet werden?
Check-In, Ankommen, Wiedersehen, Musikalischer Auftakt
10:15 – 10:30 Uhr: Musikalischer Auftakt
Ein stimmungsvoller Start
Der offizielle Beginn unserer Veranstaltung wird umrahmt von einem besonderen musikalischen Highlight: Emily Intsiful eröffnet - begleitet durch eine Gitarre – das Programm mit einem 15-minütigen Live-Set voller Klangvielfalt und Atmosphäre.
I.I ZuKo Kuppelsaal - Willkommen beim 12. Zukunftskongress Staat & Verwaltung - Das Auftaktgespräch
Von der Modernisierungsagenda zum gemeinsamen Fitnessprogramm – für einen wettbewerbsfähigen Standort Deutschland und einen schnellen, digitalen und handlungsfähigen Staat
Best-Practice-Dialog I.A5
IT-Fachkräfte im Engpass: Handlungsfähigkeit sichern statt warten
IT-Fachkräfte fehlen – und trotzdem muss der Betrieb laufen und digitale Vorhaben umgesetzt werden.
Wie bleibt IT unter diesen Bedingungen handlungsfähig? Die Stadt Sonthofen macht deutlich, wie strategisches Personalmanagement Tempo ermöglicht: durch klug geschnittene Aufgaben- und Verantwortungszuschnitte, klare Mandate, temporäre Lösungen und systematischen Wissenstransfer. Wir diskutieren, welche personalstrategischen Entscheidungen Akzeptanz schaffen, Abhängigkeiten vermeiden und digitale Umsetzung auch unter Engpässen ermöglichen.
Best-Practice-Dialog I.A7
KI-Resilienz im öffentlichen Sektor: Strategien für den Ernstfall zwischen Innovation und Sicherheit
Der Vortrag zeigt, warum der Einsatz von KI im öffentlichen Sektor konsequent aus Sicht der Business Continuity und Resilienz gedacht werden muss. Er beleuchtet typische Risiko‑, Störungs- und Ausfallszenarien von KI-Systemen und deren Auswirkungen auf kritische Geschäftsprozesse. Im Fokus steht, wie KI sinnvoll in bestehende BCM‑, Krisen- und Notfallmanagementstrukturen integriert werden kann. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie Organisationen auch bei KI‑Fehlfunktionen handlungsfähig bleiben. Ziel ist es, Innovation zu ermöglichen, ohne Versorgungssicherheit, Entscheidungsfähigkeit und Vertrauen zu gefährden.
Zukunftsforum I.II.2
Wie die EUDI-Wallet Deutschland digital verbindet
ZuKo-Datenpolitikforum I.II.4
Datenschutzbürokratie statt Datenschutz – Reform der Datenschutzaufsicht im privaten und öffentlichen Sektor?
Zukunftsforum I.II.5
Zwischen Bundespolitik, Länderverantwortung und kommunaler Praxis: Wie kommen wir zurück zu tragfähigen Haushalten?
ZuKo Kuppelsaal I.III.1 (Der CIO-Talk)
Deutschland-Stack: Wie Bund und Länder die digitale Verwaltung stärken und ihre technologische Souveränität sichern
Zukunftsforum I.III.2
Lust auf Führung – Wie schaffen wir es, Menschen (wieder) für Führungspositionen zu begeistern?
Führungsverantwortung gilt oft als Belastung – dabei ist sie ein zentraler Hebel für einen wirksamen Staat und leistungsfähige Verwaltungen. Wie gelingt es, Führung wieder als sinnstiftende, attraktive Aufgabe zu vermitteln und Menschen nachhaltig für Verantwortung, Gestaltung und Entscheidung zu begeistern?
ZuKo-KI-Forum I.III.3
Nutzung von neuen Technologien in Staat & Verwaltung – KI, Automatisierung und innovative Anwendungen in der Praxis
Zukunftswerkstatt I.III.4
Inklusive & resiliente Organisationen – Neugestaltung der Verwaltung
Zukunftsforum I.III.6
Fluch und Segen der neuen Medien für die Verwaltung
Best-Practice-Dialog I.D3
Digitale Souveränität & Cybersecurity: Schutz vor Abhängigkeiten und Bedrohungen
Digitale Souveränität ist längst mehr als ein politisches Schlagwort – sie ist ein zentraler Faktor moderner Cybersecurity. Unternehmen und Organisationen stehen vor der Herausforderung, ihre Daten, Systeme und Prozesse in einer zunehmend vernetzten und von externen Abhängigkeiten geprägten IT-Landschaft abzusichern.
In dieser Session beleuchten wir, was digitale Souveränität im Kontext von Cybersecurity konkret bedeutet und warum sie entscheidend für Resilienz, Kontrolle und Vertrauen ist. Wir zeigen auf, welche Rolle Security-Strategien dabei spielen, digitale Handlungsfähigkeit zu bewahren.
ZuKo Kuppelsaal I.IV.1 - Das besondere Gespräch am Abend
Zukunftsorientierte Zusammenarbeit im föderalen Staat – Wie gelingt eine grundsätzliche Neuordnung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen für eine erfolgreiche Digitalisierung unseres Landes?
Neue Verwaltung @ ZuKo I.IV.2
Fach- und Führungskräfte-Barometer Teil 1: Führungskräfte stärken – von strukturellen Hürden zur echten Gestaltungskraft!
Mehr als 2.800 Fach- und Führungskräfte aus dem öffentlichen Dienst haben im aktuellen Fach- und Führungskräfte-Barometer 2025 der dbb akademie ihre Perspektiven geteilt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Führungskräfte wollen gestalten und verändern – stoßen jedoch auf strukturelle Hürden und begrenzte Handlungsspielräume. Im ersten Teil stellen wir zentrale Ergebnisse aus der Perspektive der Führungskräfte vor, geben konkrete Handlungsempfehlungen und setzen Impulse, u.a. wie Motivation und Bindung von Fach- und Führungskräften nachhaltig gestärkt werden können. Den Abschluss bildet eine offene, interaktive Diskussionsrunde: Gemeinsam mit Felicitas Richter, Stephan Lützenkirchen sowie Oliver Schieck diskutieren wir Ihre Fragen, Perspektiven und Erfahrungen aus dem Führungsalltag.
Setzen Sie den Impuls fort: Am 10. Juni vertiefen wir die Ergebnisse im Plenum am Morgensowie in Teil 2 des Barometers mit dem Schwerpunkt Fachkräfte, wertschätzende Kommunikation und Entwicklungschancen. Seien Sie dabei – bringen Sie Ihre Erfahrungen ein – und gestalten Sie mit uns die Zukunft von Führung im öffentlichen Dienst! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
ZuKo Kuppelsaal II.I - Plenum am Morgen
(Digitale) Kompetenzoffensive im öffentlichen Dienst – wertschätzend und zukunftsorientiert
ZuKo Kuppelsaal II.II.1
Digitale Souveränität in Staat und Verwaltung – wie unabhängig, innovativ und wirksam kann die Verwaltung dadurch tatsächlich sein? (AT)
ZuKo-Wirtschaftsforum II.II.2
Vom Verwaltungsapparat zum Service‑Staat: Welchen öffentlichen Dienst brauchen wir?
Zukunftsforum II.II.3
Wie gelingt Once-Only? Registermodernisierung als Schlüssel für Ende-zu-Ende-Prozesse
Zukunftsforum II.II.4
Gestaltung von Führung – zwischen Individualität und System
Wie lässt sich ein Zielbild für moderne Führung (Führungskultur) in der öffentlichen Verwaltung entwickeln? Schwerpunkte: Mut zur Veränderung und Innovationsfreude, Orientierung in digitalen und dynamischen Kontexten, Vernetzung auf allen Ebenen (Führungskräfte, Teams, Organisationen), Raum für Ambidextrie zwischen Tagesgeschäft und strategischer Weiterentwicklung sowie der Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen, Motivation, Verantwortung und Resilienz in Veränderungsprozessen.
Zukunftswerkstatt II.II.5
Anpassung an neue Arbeitswelten: Die Zukunft der Personalräte
Neue Verwaltung @ ZuKo II.C5
Fach- und Führungskräfte-Barometer Teil 2: Fachkräfte fördern über wertschätzende Kommunikation bis Entwicklungschancen
Mehr als 2.800 Fach- und Führungskräfte haben im Fach- und Führungskräfte-Barometer 2025 ihre Einschätzungen geteilt. Ein zentrales Ergebnis: Viele Fachkräfte erleben zu geringe Wertschätzung sowie fehlende Entwicklungsperspektiven – gleichzeitig ist ihre Bereitschaft zur Weiterentwicklung hoch.
Nach dem ersten Teil richten wir den Blick in Teil 2 nun gezielt auf die Perspektive der Fachkräfte. Wir stellen zentrale Ergebnisse vor, leiten konkrete Handlungsempfehlungen ab und setzen Impulse, warum wertschätzende Kommunikation weit mehr ist als reine Informationsweitergabe – sie ist der Schlüssel zu Vertrauen, Engagement und Leistungsfähigkeit.
Im Anschluss diskutieren wir gemeinsam mit Felicitas Richter, Stephan Lützenkirchen und Oliver Schieck Ihre Fragen und Erfahrungen aus der Praxis.
Seien Sie dabei – und gestalten Sie eine Arbeitskultur, in der Fachkräfte ihr Potenzial entfalten können. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
ZuKo Kuppelsaal II.III.1
Politischer Gestaltungswille für Zukunftstechnologien – Weichenstellungen für einen modernen Innovationsstaat
Zukunftsforum II.III.2
Führung mit KI: Organisation, Automatisierung und digitales Mindset
ZuKo-Cybersecurity-Forum II.III.3
Wie können sich öffentliche IT-Systeme gegen konkrete Cyberangriffe verteidigen?
Zukunftswerkstatt II.III.4 (Mini-Barcamp)
Staatsmodernisierung durch Wirkungsorientierung – Zielbilder und Effizienzmessung
Zukunftswerkstatt II.III.5
Öffentliche IT 2030: Strategie für Zusammenarbeit und Arbeitsteilung der Dienstleister
Die öffentlichen IT-Dienstleister verantworten das Rückgrat der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland. Kernaufträge sind digitale Daseinsvorsorge, Souveränität, Effizienz und Resilienz. Doch die historisch gewachsene Landschaft der Dienstleister ist derzeit im Umbruch: Konsolidierung, Arbeitsteilung und Kooperation werden die nächsten Jahre prägen.
Das Fachforum diskutiert strategische Optionen, Governance-Modelle und konkrete Handlungsfelder – und wirft einen Blick darauf, welche Weichen heute gestellt werden müssen, damit öffentliche IT 2030 leistungsfähig, souverän und zukunftsfest ist.
- Wie positionieren sich öffentliche IT-Dienstleister bis 2030?
- Welche Erwartungen formulieren Bund, Länder und Kommunen an ihre IT-Organisationen?
- Wo ist Zusammenarbeit sinnvoll, wo Arbeitsteilung? Wie kommt die Konsolidierung voran?
- Wie kann Wettbewerb ermöglicht werden, ohne staatliche Handlungsfähigkeit zu gefährden?
- Welche Rolle spielen gemeinsame Organisationen wie die govdigital? Welche Steuerungsmodelle tragen künftig?
*angefragt










































































































































































































































